Review

Reviews 7.5

SOULBURN

The Suffocation Darkness

Ausgabe: RH 331

Century Media/Universal (50:15)
Das erste Leben von SOULBURN war kurz, denn das Debüt „Feeding On Angels“ sorgte 1998 letztlich nur dafür, dass das Feuer von Bob Bagchus, Eric Daniels und Wannes Gubbels neu entfacht wurde und sie kurz darauf mit „On The Wings Of Inferno“ Asphyx reformierten. Heute gehört von ihnen keiner mehr zum Asphyx-Line-up, und da Daniels und Bagchus mit Grand Supreme Blood Court wohl nicht ausgelastet sind, macht es natürlich Sinn, ihrer Leidenschaft für Bathory-lastigen Neunziger-Black-Metal zu frönen. Dass dafür mit SOULBURN ein Name zur Verfügung steht, mit dem man nicht bei null anfangen muss, ist mehr als ein angenehmer Nebeneffekt, denn die Musik allein hätte nicht für einen Deal bei Century Media gereicht. Das liegt weniger an der Qualität des Materials als vielmehr daran, dass es in keine der derzeit angesagten BM-Schubladen passt. „The Suffocation Darkness“ ist nicht „post“, nicht orthodox und nicht progressiv. Meistens marschiert man im Midtempo, und der eisige Sound sorgt in Kombination mit Twan van Geels (Legion Of The Damned, Flesh Made Sin) Keifen für angenehme Flashbacks.

Autor:
Sebastian Schilling
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