Review

Reviews 8.0

SOULBURN

Feeding On Angels

Ausgabe: RH 134

Raider heißt jetzt Twix, die neue Pepsi-Dose sieht nun hellblau aus, und Asphyx nennen sich ab sofort SOULBURN. Warum das so ist, weiß ich nicht, denn schließlich sind mit Klampfer Eric Daniels und Drummer Bob Bagchus zwei Asphyx-Gründungsmitglieder bei SOULBURN am Start, und einen nennenswerten Stilbruch gibt's eigentlich auch nicht zu vermelden, sogar der neue Schreihals und Vier-Saiten-Quäler Wannes Gubbels ähnelt seinen drei Vorgängern doch sehr. Und so verwundert es auch nicht weiter, daß "Feeding On Angels" klassischen Old School-Death Metal mit leichten Verneigungen vor doomigen Sounds und super-simplem Drumming bietet - quasi alle Trademarks, die auch sämtliche Asphyx-Releases ausgezeichnet haben. Wobei "Feeding On Angels" eine gelungene Mischung aus den superslowen "The Rack"-Anfangstagen und der fast schon revolutionär temporeichen letzten Asphyx-Scheibe "God Cries" darstellt. Nichts, was dem Death Metal-Sektor in irgendeiner Form neue Impulse geben würde, aber dafür verdammt gut gemacht und mit einer großen Portion Spielfreude dargeboten. Schön, daß es sowas noch gibt.

Autor:
Frank Albrecht

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