Review

Reviews 8.5

SONATA ARCTICA

Stones Grow Her Name

Ausgabe: RH 300

Nuclear Blast/Warner (53:20)

Halleluja, SONATA ARCTICA haben ihr Mojo wieder! Verwechselten ihre letzten beiden Alben zu oft Anspruch mit kraftloser Selbstgefälligkeit und Pathos mit Kitsch, rockt „Stones Grow Her Name“ mit einer Spielfreude, Cleverness und Energie, dass man sich wundert, was zum Henker in den letzten Jahren los war. ´Shitload O´ Money´ etwa hat zwar ein gefühltes Dutzend Breaks, aber auch einen Refrain mit einem bärenstarken Eighties-Gedenk-Groove und einer großartigen Melodie, während die beiden ´Wildfire´-Teile an die großartigen Mini-Epen von „Reckoning Night“ anknüpfen und ´Cinderblox´ über so ziemlich das tollste Banjo-Riff verfügt, das jemals seinen Weg auf ein skandinavisches Melodic-Metal-Album gefunden hat. Einzig in der Mitte erlaubt sich „Stones Grow Her Name“ mit dem repetitiven ´I Have A Right´ und manch schmalzigem Moment leichte Schwächen, dennoch ist es eine der Überraschungen des Jahres und das mit Abstand stärkste Sonata-Album seit „Reckoning Night“.

Autor:
Tobias Blum
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.