Review

Reviews 8.0

SODOM

In War And Pieces

Ausgabe: RH 283

Nix Neues bei Angelripper & Co.? Nur bedingt. Denn einerseits klingt das Ruhrpott-Trio auf „In War And Pieces“ von der ersten bis zur letzten Sekunde unverkennbar nach sich selbst und scheut größere Experimente in etwa so wie Fastfood-Teufel Albrecht den Veggieburger. Andererseits haben SODOM es hinbekommen, frischer und unverbrauchter zu klingen als auf den eh schon guten Vorgängern „Sodom“ und „M-16“. Zum einen tönt der Sound dank des Feinschliffs durch Waldemar Sorychta knackiger und klarer, zum anderen wirken die Songs ein Stück weit entschlackt und aufs Wesentliche reduziert. Nummern wie das überragende, brettharte Titelstück, das super-eingängige ´Hellfire´ oder das stalinhagelgebombte ´Knarrenheinz´ klingen mehr nach einer hungrigen Newcomer-Band als nach drei Herren im bereits gesetzteren Alter. SODOM zeigen den Genre-Jungspunden noch mal gekonnt, wo der wahre Thrash-Hammer hängt!

Autor:
Andreas Stappert

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