Review

Reviews 7.5

SLEEP

The Sciences

Ausgabe: RH 374

Third Man/Warner (53:00)
Während Doom-Hardliner SLEEPs Wiedervereinigung vor ein paar Jahren als Sensation feierten, ließen nüchterne Zeitgenossen die Kirche genauso im Dorf stehen, wie noch niemand die alte Wassermühle in Mapledurham abgerissen hat, die das Cover des Black-Sabbath-Debüts ziert. „The Sciences“, das erste Album von Al Cisneros (Om) und Matt Pike (High On Fire) seit anderthalb Dekaden, ist jedoch klanglich eine nahezu originalgetreue Kopie von „Sabbath Bloody Sabbath“, komplett mit herrlich gluckerndem Bass - ´Giza Butler´ eben, wie einer der Tracks heißt. Warum der völlig konservative Stil des Trios etwas für Hipster ist, weiß vielleicht Label-Chef Jack White, doch unabhängig davon bietet die Scheibe grandiosen Kiffer-Eskapismus mit stoisch wiederholten Riffs und scheinbar umso sorgfältiger ausgearbeiteten Soli. Keine Offenbarung, aber verboten heavy und erstaunlich kurzweilig.

Autor:
Andreas Schiffmann

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