Review

Reviews 5.0

SKÁLMÖLD

Vögguvísur Yggdrasils

Ausgabe: RH 353

Napalm/Universal (49:26)
SKÁLMÖLD aus Reykjavík präsentieren sich im Gegensatz zu vielen anderen Genrekapellen auf Fotos normal bis humorvoll. Musikalisch bedient ihr viertes Album „Vögguvísur Yggdrasils“, eine lyrische Reise durch die neun Welten der nordischen Mythologie, uninteressanten Midtempo-Pagan-Metal mit Gitarrenmelodien, die größtenteils ausgetretenen Pfaden folgen. Baukasten-Metal eben. Der halb gesungenen, halb gegrölten Intonation von Frontmann Björgvin kann ich leider genauso wenig abgewinnen, auch wenn die isländischen Texte natürlich nach wie vor originell und authentisch klingen. Aus dem Rahmen fallen das Týr-lastige ´Alfheimur´, in dem atmosphärischer Chorgesang vorherrscht, und das von gelungenem Cleangesang angeführte ´Asgardur´. Das ändert am Ende aber nicht viel daran, dass die Grundmotive der Songs langweilig sind.

Autor:
Meredith Schmiedeskamp
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