Review

Reviews 7.0

SINSAENUM

Ashes

Ausgabe: RH 367

Earmusic/Edel (27:30)
Der sauber gespielte Mischmasch aus so ziemlich allen extremen Metal-Spielarten, der SINSAENUMs Debütalbum „Echoes Of The Tortured“ auszeichnete, ging 2016 praktisch völlig unter, wohl weil der Band von Fréd Leclercq (Dragonforce) und Ex-Slipknot-Drummer Joey Jordison jene Szene-Glaubwürdigkeit fehlt, mit deren Hilfe weit fadenscheinigere Kapellen gebilligt, falls nicht sogar bejubelt werden. Ob mehr potenzielle Hörer Notiz von diesem kleinlaut wirkenden Aufmucken (drei bissige wie abwechslungsreiche neue Songs, zwei vormalige Japan-Bonustracks und ein Remix für die Mülltonne) nehmen werden, steht zu bezweifeln, denn man muss genauer lauschen, um hinter die glatt klingende Versiertheit zu blicken und zu erkennen, dass die Macher aufrichtige Liebhaberei betreiben - übrigens mit der Kraft zweier kreischender Herzen (Dååths Sean Z und Mayhem-Attila) als Alleinstellungsmerkmal.

Autor:
Andreas Schiffmann

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