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Death Metal Speed Metal

SCYTHE BEAST

Indicted For Misconception

Label: Eigenproduktion
Dauer: 44:14
Erscheinungsdatum: 04.03.2021
Ausgabe: RH 411

Was macht man in Barnstorf (Wikipedia: „ein Marktflecken in der gleichnamigen Samtgemeinde im Landkreis Diepholz“), wo laut SCYTHE BEAST „selbst die Rehe depressiv werden“? Man zockt ruppigen Old-School-Death-Metal. Die Combo legt sich innerhalb dieses Genres nicht wirklich fest, klingt aber irgendwie europäisch; skandinavische, niederländische und britische Acts schimmern durch. Claus Ulka hat schon bei Misery Speaks gezeigt, dass er anständig brüll-kreischen kann, und an den Drums sitzt tatsächlich einer der Proggies von Poverty´s No Crime. „Indicted For Misconception“ wirkt deshalb hochprofessionell, zugleich aber auch frisch und unbekümmert wie eine relativ neue Band (Gründung 2012, vor fünf Jahren gab´s bereits ein Album). Die Dreiviertelstunde hinterlässt auch im Verhältnis zu den vielen Mitbewerbern auf diesem Feld einen souveränen Eindruck.

* Checkt www.facebook.com/scythebeast.

Autor:
Jan Jaedike

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