Review

Reviews 8.0

SCREAMER

Adrenaline Distractions

Ausgabe: RH 295

High Roller/Soulfood (41:10)

Die bandeigene Behelfsbezeichnung „Full throttle Heavy Metal´n´Roll“ trifft´s ganz gut, denn bei aller Trueness versprühen SCREAMER auf ihrem Debütalbum (das erste und einzige Demo erschien 2009) eine gehörige Portion Arschtritt-Attitüde, die allerdings nur ein bisschen - der Vierer kommt aus Schweden - landestypisches Rotzrock-Flair atmet, dafür umso mehr alten NWOBHM-Spirit, was die Truppe ein Stück weit mit den ebenfalls auf diesen Seiten vertretenen, schier überragenden High Spirits verbindet. Wären die beiden ersten Songs ´Can You Hear Me´ und ´Rock Bottom´ (KEIN Cover!) eine 7“-Single, die Skandinavier hätten ruck, zuck Legendenstatus inne. Der Rest der Platte kommt da nicht ganz ran, haut z.B. in den Fällen ´Screamer´, ´Adrenaline Distractions´ oder ´My Thrill´ aber immer noch so ins Mett, dass es die Ljungby-Rabauken in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ locker in die Shortlist schaffen. Getrageneres, Hymnischeres wie ´Keep On Walking´ oder ´All Over Again´ ist dagegen nicht gerade das superbste Steckenpferd der Band. 

Autor:
Boris Kaiser

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