Review

Reviews 9.0

SAVAGE MESSIAH

The Fateful Dark

Ausgabe: RH 322

Earache/Soulfood (64:45)

SAVAGE MESSIAH hatte ich bislang als grundsolide Powerthrash-Band im Hinterkopf gespeichert, die völlig okay war, aber auch nix wirklich Besonderes geleistet hat. Aber schon im Dezember, als sie als Support von Havok durch Europa tourten, deutete sich an, dass die Briten einen großen Sprung gemacht haben. Voller Selbstbewusstsein spielten sie fast nur Songs vom neuen Album „The Fateful Dark“, das erst Anfang März in den Läden stehen wird. Und die ließen aufhorchen. Nun, da mir die Platte vorliegt, bin ich endgültig zum SAVAGE MESSIAH-Jünger mutiert. Die Engländer begeistern mit einem Feuerwerk an großartigen Riffs, erstklassigen Harmonien und zahllosen atemberaubenden Gitarrensolo-Duellen. Nicht zu vergessen die starken, einprägsamen Refrains. Dabei präsentieren sich SAVAGE MESSIAH stets variabel, pendeln zwischen Hochtempo-Thrash und vielen klassischen Heavy-Metal-Elementen - und erinnern dadurch immer mal wieder an Annihilator, Overkill oder schnellere Morgana Lefay bzw. Iced Earth. Und die allmächtigen Iron Maiden haben ihre Spuren ganz deutlich in den Harmony-Leads hinterlassen. Bärenstarke Platte einer Band, die ab sofort zur Speerspitze der jungen, europäischen Thrash-Acts gehört.

Autor:
Frank Albrecht

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