Review

Reviews

SATAN

Live In The Act

Ausgabe: RH 210

(76:59)

Eigentlich galten die Aufnahmen vom legendären SATAN-Gig im noch legendäreren Dynamo-Club in Eindhoven aus dem Jahre ´83 lange als verschollen, doch wie es der Zufall so wollte, fiel Drummer Sean Taylor vor einiger Zeit in San Francisco eine vermutlich mehrfach kopierte Kopie des Zwei-Track-Stereotapes (!) in die Finger. Deshalb hätte man die Recordings noch lange nicht auf CD für die Nachwelt festhalten müssen, denn in puncto Sound spottet der um die beiden ´82er Singletracks ´Kiss Of Death´ und ´Heads Will Roll´ aufgestockte, im Studio nur gemasterte Silberling jeder Beschreibung. Bootleg, ick hör dir authentisch rumpeln.

Dabei zählte die Band um Steve Ramsey (g.) und Tieftöner Graeme „Bean“ English, die seit ´91 bei den Folk-Metallern Skyclad musizieren, in den Achtzigern mit „Court In The Act“, der „Into The Future“-EP und „Suspended Sentence“ zu den interessantesten NWOBHM-Acts, denen der kommerzielle Erfolg verwehrt blieb.

Sammelwütige Metalwahnsinnige wie Götz K. oder Gerrit Mutz von Sacred Steel werden das Ding natürlich trotzdem haben müssen, während sich all jene, denen SATAN bislang „durchgerutscht“ sind, lieber an das „Court In The Act“-Debüt halten sollten. Das ist nämlich ähnlich kultig wie die erste Raven, das Debüt der Tygers Of Pan Tang oder der Einstand von Grim Reaper.

Autor:
Buffo Schnädelbach
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.