Review

Reviews 9.0

SABATON

The Art Of War

Ausgabe: RH 253

(49:30)

Noch gelten SABATON als heißer Geheimtipp, als die nächste Band aus dem traditionellen Metal-Sektor, die den großen Sprung schaffen wird. Und man muss kein Prophet sein, um zu prognostizieren, dass dieser Sprung mit „The Art Of War“ gelingen wird. Es muss sich einfach nur herumsprechen, aus welch edlem Holz dieses Werk geschnitzt ist.

Wirkt der Opener ´Ghost Division´ noch etwas sehr einfach gestrickt, aber funktional, so nimmt die Platte spätestens nach der Titel-Hymne mächtig Fahrt auf und verlangsamt diese auch kaum noch. Nehmen wir ´Unbreakable´ als Beispiel, ein knarziger Headbanger mit tiefen Verneigungen vor Maiden und Saxon. Oder das an Demon-Glanztaten erinnernde ´The Price Of A Mile´ - das ist kitschfreier Metal-Bombast vom Feinsten - und zwar mit einem erstklassigen Refrain, der sich in dein Hirn fräst, ohne dass du es verhindern kannst. Nicht zu vergessen das thrashig angehauchte ´Firestorm´ - und selbstverständlich die alles krönende Monumental-Nummer ´Cliffs Of Gallipoli´ mit ihrem großartigem Arrangement, das auch Savatage nicht besser hingekriegt hätten. Selbst ´Panzerkampf´, im Studioreport im letzten Heft von mir noch als „unspektakulär“ tituliert, zündet mit seinem stampfenden Rhythmus inzwischen bestens, wohingegen ´Talvisota´ nach mehrmaligem Hören schnell Abnutzungserscheinungen zeigt und als einziger Schwachpunkt einer fantastischen True-Metal/Bombast-Scheibe fungiert.

Autor:
Frank Albrecht
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