Review

Reviews 9.0

RYKER´S

Never Meant To Last

Ausgabe: RH 341

BDHW/Soulfood (37:42)
Mein lieber Herr Gesangsverein! Ich habe nach dem starken Comeback-Album „Hard To The Core“ einiges von den Kasselaner Hardcore-Recken RYKER´S erwartet, aber nicht, dass sie nur ein Jahr später mal locker das beste Album der Bandhistorie raushauen. In Rekordzeit haben die Herrschaften 14 Kracher-Songs geschrieben und nebenbei auch noch den Sänger gewechselt. Für den an akuter Bocklosigkeit leidenden Kid D. hockt jetzt Brightside-Schreihals Dennis alias Sergeant D. im Boot, und der Mann passt wie Faust aufs Auge. Beim Genuss von „Never Meant To Last“ (produktionstechnisch abermals grandios von Andy Classen in Szene gesetzt) hat man das Gefühl, RYKER´S haben sämtliche stilistische Fesseln gesprengt und machen einfach nur das, worauf sie Lust haben. Der anderthalbminütige Opener ´My Demons´ föhnt dir Old-School-mäßig dermaßen die Glatze, dass du hyperventilierend nach Sauerstoff schnappst. Danach geht´s unglaublich abwechslungsreich zur Sache, nahezu jeder Song ist ein absoluter Volltreffer. Egal, ob punkige Mitgröl-Hymne (´The Outcast´s Voice´), Edel-NYHC-Style (´Fair Play Overrated´) oder metallisch fetzend (´Remembrance´): Der Fünfer beherrscht die gesamte Klaviatur des Hardcore. Dabei ist man mit beängstigend viel Energie und Elan bei der Sache und hat mit Mike Dijan (u.a. Crown Of Thornz), Samuel El Action (Scheisse Minelli) und Sick Of It Alls Craig Setari noch drei Gastsänger ins Studio gezerrt. Keine Frage: Neben der neuen Terror-Scheibe ist „Never Meant To Last“ DAS bisherige Hardcore-Highlight des Jahres.

Autor:
Patrick Schmidt

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