Review

Reviews 9.0

RUNNING WILD

Pile Of Skulls

Ausgabe: RH 66

Wollte man an RUNNING WILD rumnörgeln, so könnte man behaupten, daß die Band seit mindestens fünf Jahren den gleichen Song schreibt und sich ständig wiederholt. Sieht man's dagegen positiv, muß man RUNNING WILD einen völlig unverwechselbaren, charakteristischen Stil zuschreiben, der von Platte zu Platte verfeinert wird. Ich für meinen Teil entschließe mich für letzteres, denn ich mag RUNNING WILD ganz einfach so, wie sie nun mal sind: hart, überwiegend schnell, melodisch und eingängig. Überzeugende Beispiele gibt's auf dem neuen Album "Pile Of Skulls" in rauhen Mengen, und mit dem Opener 'Whirlwind' (eingeleitet durch das Intro 'Chamber Of Lies'), der aktuellen Single 'Lead Or Gold', dem treibenden 'Black Wings Of Death', dem Titelsong und dem abschließenden Überhammer 'Treasure Island' haben Rolf und seine Mannen mindestens fünf todsichere Volltreffer im Programm, die schon bald zu den Highlights einer jeden RUNNING WILD-Show zählen werden. Was die handwerkliche Seite betrifft, so stechen besonders die gnadenlosen Drums und die eh konstant verbesserte Gitarrenarbeit, die vor allem im Rhythmusbereich längst Metallica/Priest-Niveau erreicht hat, hervor. Ansonsten hat sich, wie Klemm bereits im letzten Heft ankündigte, nichts bei RUNNING WILD geändert. Gut so. (9)

Autor:
Götz Kühnemund

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