Review

Reviews 7.5
Heavy Metal

RUNNING WILD

Crossing The Blades

Label: Steamhammer/SPV
Dauer: 16:15
Erscheinungsdatum: 06.12.2019
Ausgabe: RH 391

Arbeiten RUNNING WILD mit einem Drumcomputer? Wenn ja, in welchem Umfang? Und ist das überhaupt noch Metal? Dies schienen in Teilen der Szene die wichtigsten Fragen bezüglich des Post-Reunion-Werks der hanseatischen Piraten gewesen zu sein. Darüber geriet ein bisschen in Vergessenheit, dass das eigentliche Songwriting auf „Shadowmaker“, „Resilient“ und vor allem „Rapid Foray“ gar nicht mal sooo schlecht war (allerdings vom Klassikerstatus des Frühwerks immer noch ein ganzes Stück weit entfernt). Mit dem für Sommer 2020 angekündigten neuen Studioalbum will es Rock´n´Rolf noch mal allen zeigen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die angekündigten Großtaten im nächsten Jahr ist die aktuelle EP „Crossing The Blades“, die vier brandneue Stücke enthält (darunter eine nicht wirklich essenzielle Bearbeitung des Kiss-Oldies ´Strutter´). Der Titelsong selbst wird in veränderter Version auch auf dem Album landen und besitzt sämtliche Trademarks, die man von RUNNING WILD erwartet: Rolfs charismatische Vocals, seine unnachahmlichen Gitarrensignaturen sowie mitsingtaugliche Melodien. ´Stargazed´ hält dieses hohe Niveau nicht ganz, geht aber als solide Mittelklasse durch. Das erdige ´Ride On The Wild Side´ ist ohne Frage ein wenig rockiger angelegt als der Rest des Materials, sozusagen eine durchaus gutklassige Single-B-Seite. Der Appetit auf den kommenden Longplayer ist auf jeden Fall geweckt.

Ach so, der Schlagzeuger bei den vier Stücken hört übrigens auf den Namen Michael Wolpers!

Autor:
Matthias Mader
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