Review

Reviews 7.0

ROSS THE BOSS

New Metal Leader

Ausgabe: RH 256

Es tut gut, Ross The Boss endlich wieder wie auf den ersten sechs Manowar-Alben (dem Evangelium des Epic Metal) spielen zu hören, nachdem der sträflich unterbewertete Gitarrist ja zwischenzeitlich andere Stile (Punk, Rock´n´Roll, sogar Thrash) ausprobiert hat. Sein neues, mit drei talentierten deutschen Musikern (von Ivory Night, s.a. Review in diesem Heft) gestartetes Projekt knüpft wieder ohne Umwege da an, wo Ross einst mit Manowar aufhörte (oder besser: aufhören musste), kann dem Vergleich mit den alten Klassikern aber qualitativ noch nicht standhalten. Trotz sehr guter Ansätze (´God Of Dying´ und ´Immortal Son´ haben was von ´Battle Hymn´, ´Blood Of Knives´ und ´I Got The Right´ sind besser als vieles auf dem letzten Manowar-Album) fehlt das durchgängig hohe Niveau von Jahrhundertwerken wie „Hail To England“, „Sign Of The Hammer“ oder „Kings Of Metal“. Sänger Patrick Fuchs ist zweifellos überdurchschnittlich gut - aber er ist noch längst kein Eric Adams. Und Ross´ Gitarrenspiel bewegt sich zwischen „begnadet“ und „nett, aber relativ uninspiriert“. Deshalb für den Anfang „nur“ eine 7,5.

Autor:
Götz Kühnemund
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