Review

Reviews 8.0

ROSE TATTOO

Blood Brothers

Ausgabe: RH 238

(40:58)

Trotz aller Schicksalsschläge (s.a. das Interview in dieser Ausgabe) ist es der australischen Rock´n´Roll-Legende ROSE TATTOO gelungen, einen würdigen Nachfolger zum bärenstarken Comeback-Album „Pain“ einzuspielen. Auch ohne ihren unvergessenen Slide-Gitarristen Pete Wells (R.I.P.) klingen die Aussies immer noch laut, dreckig und echt, auch wenn „Blood Brothers“ vielleicht einen Tick zu sauber produziert wurde. Was aber wirklich der einzige Kritikpunkt ist. Ansonsten glänzen Angry Anderson und seine Crew erneut mit knackigen Ohrwürmern der Marke ´Black Eyed Bruiser´, ´1854´ (erinnert ein wenig an den Hit ´Rock´n´Roll Is King´) oder ´Stand Over Man´, drücken wie bei den räudigen ´Slipping Away´ und ´Lubricated´ gerne mal aufs Gaspedal oder präsentieren uns mit ´City Blues´ - der Titel verrät es bereits - einen gefühlvollen Blueser.

Pete Wells wurde mit ´Once In A Lifetime´ natürlich auch ein Song gewidmet, und es ist prima, dass man dafür keine traurige Ballade, sondern einen erdigen Rock´n´Roll-Track ausgewählt hat. Pete hätte es sicher so gewollt.

Autor:
Frank Albrecht
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