Review

Reviews 6.0

RICHIE KOTZEN

Electric Joy

Ausgabe: RH 55

Sein "Fever Dream" ist mir leider nie zu Ohren gekommen. Darauf soll der Gitarrist mit dem sensationellen Namen ja gar nicht mal schlecht gesungen haben. "Electric Joy" hingegen, nach erfolgreichem Vertragsabschluß mit dem Major Interscope sein Abschiedsalbum für Entdecker Varneys Shrapnel-Label, ist wieder rein Instrumental - und damit in erster Linie nur für solche Zeitgenossen ein gefundenes Fressen, die selbst Jazz/Bluesrockige Griffbrettakrobatik betreiben und die gewagten Kapriolen des Richie Kotzen nachvollziehen können. Wie auch im Falle des Kollegen Steve Ross tut sich der Laie mit dieser Scheibe, deren Unterhaltungswert in keinem allzu gesunden Verhältnis mit der fraglos vorhandenen technischen Fertigkeit des Flitzefingers steht, naturgemäß schwer. Ergo: nur sechs Pünktchen.

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos