Review

Reviews 8.0

REVOLT

Torture To Exist

Ausgabe: RH 350

Kernkraftritter/Alive (57:07)
Nachwuchssorgen um den deutschen Thrash Metal braucht man sich nicht zu machen. Bestes Beispiel sind REVOLT aus Wolfsburg, die man mit ihrem dritten Studioalbum „Torture To Exist“ getrost noch zu den jungen Wilden zählen darf. Derber Thrash gepaart mit einer wirklich absolut erstklassigen Gitarrenarbeit zeichnet die zehn exzellent produzierten Songs aus. Nicht besonders originell formuliert, aber auf höchstem Niveau trifft die rohe Energie des Teutonen-Thrash (Kreator, Protector, Darkness) auf die atemberaubende Spielfertigkeit einschlägiger Bay-Area-Helden (Exodus, Heathen, Death Angel). Beim zumindest partiell nahezu grindcorigen ´Depraved Mind´ greift übrigens Tankard-Gerre als Gastsänger zum Mikro. Das knapp acht Minuten andauernde Riff-Feuerwerk von ´Secrets Of Death´ überstrahlt den alles andere als biederen Rest dieser außergewöhnlichen Scheibe. Außergewöhnlich sind auch die Lyrics von „Torture To Exist“. Allerdings in diesem Falle (vor allem sprachlich) leider außergewöhnlich schlecht. Mit Texten wie ´Kill The Rapist´ besteht durchaus die Gefahr, am Ende noch Beifall von falscher Seite zu bekommen. Punktewertung ausschließlich für die Musik.

Autor:
Matthias Mader

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