Review

Reviews 4.5

REVOLT

Bloodventure

Ausgabe: RH 286

Dr. Music/NMD (39:33)

Himmel, Arsch und Zwirn: Man kann die Kirche auch mal im Dorf lassen, lieber Musikdoktor. Wenn sich Slayer von den Wolfsburger Debütanten (ausdrücklich nicht Dilettanten) eine Scheibe in Sachen Frische abschneiden sollen, dann kann „Bloodventure“ mächtig von der Tightness, Eindringlichkeit und Aggression der Totschläger profitieren. 80 Prozent soll der Einfluss der Götter auf das Songmaterial betragen? Blödsinn - es sind nicht mehr als bei jeder anderen Thrash-Band auch in einigen Rhythmen und Riffs. Dagegen sprechen der reichlich ausdruckslose Growl-Gesang sowie die teils gelungenen Flirts mit dem Melo-Death-Segment (´Dead At Dawn´), und die drögen Schleicher-Riffs von u.a. ´Devil Inside´ wären von King & Co. aussortiert worden. Nicht unsympathisch, aber stark verbesserungsbedürftig.

Autor:
Björn Thorsten Jaschinski

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