Review

Reviews 8
Heavy Metal

RAM

The Throne Within

Label: Metal Blade/Sony
Dauer: 48:57
Erscheinungsdatum: 13.09.2019
Ausgabe: RH 388

Keine Ahnung, warum ausgerechnet „Rod“ von 2017 stellenweise gefeiert wurde wie 'ne kalte Kiste Bier, ich halte das fünfte Album nach wie vor für das schwächste im Katalog von RAM - und zudem für das mit Abstand überambitionierteste ('Gulag', bäh...). Was indes nicht heißen soll, dass die Schweden nicht experimentieren sollen, im Gegenteil: „Lightbringer“ von 2009 und „Death“ von 2012 sind schließlich bockstarke Visitenkarten, die sich weniger ohrenscheinlich am Judas-Priest-Katalog entlanghangeln als das 2005er Debüt „Forced Entry“ oder „Svbversvm“ von 2015. „The Throne Within“ präsentiert sich nun als spontaner, angenehm erdiger, zudem gelungen produzierter Mischmasch aus beiden Welten, RAM scheuen „anspruchsvolle“, vertracktere Arrangements, die auch immer Platz für sinnstiftende Melodien lassen, nicht die Bohne ('The Shadowwork', 'Ravnfell' mit Alan-Averill-Gastvocals), meistern mit 'You All Leave' sogar die Balladen-Disziplin deutlich besser als zuletzt ('The Cease To Be'), haben mit 'Blades Of Betrayal' (goil!), 'Violence (Is Golden)' (goiler!) oder 'Spirit Reaper' (am goilsten!) aber auch wieder ein paar knackige Halford-&-Co.-Gedächtnis-Perlen im Gepäck, die Kollegin Rönnebeck - wir konnten es beobachten! - bereits zum exzessiven Propeller-Banging animiert haben - und DAS will verdammt noch mal was heißen!

Autor:
Boris Kaiser
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