Review

Reviews 9
Hard Rock Heavy Metal

RAGE

Wings Of Rage

Label: Steamhammer/SPV
Dauer: 54:36
Erscheinungsdatum: 10.01.2020
Ausgabe: RH 392

Nachdem RAGE die Messlatte ganz schön hoch gelegt hatten, wuchs die Spannung, ob Peavy (v./b.), Marcos (g.) und Lucky (dr.) das Niveau würden halten können. Spoiler: Können sie! „Wings Of Rage“ präsentiert sich homogen und modern, greift dennoch typische Band-Trademarks auf und enthält zahlreiche potenzielle Live-Hits, deren catchy Refrains einen spannenden Kontrast zum thrashigen Riffing und Peavys Reibeisen-Röhre bilden ('True', 'Let Them Rest In Peace', 'For Those Who Wish To Die'). An die „XIII“-Zeiten erinnern drei orchestrierte Tracks, deren Finale 'Shine A Light' sich als Feuerzeug-Hymne à la „Cream trifft Avantasia“ entpuppt. Freunde des klassischen Power Metal kommen beim etwas an Blind Guardians 'Valhalla' erinnernden 'Tomorrow' und dem Titeltrack auf ihre Kosten. Marcos begeistert mit filigranen, aber songdienlichen Soli, und die bandeigene Produktion klingt druckvoll, auch wenn der Gesang vielleicht eine Spur zu weit vorn ist. Lediglich 'HTTS 2.0', eine aggressivere 'Higher Than The Sky'-Version, hätte mir oller Nostalgikerin allemal als Bonus gereicht, aber sei's drum: Die Platte ist 'ne Granate!

Autor:
Alexandra Michels
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