Review

Reviews 8.0

PRONG

Ruining Lives

Ausgabe: RH 324

Steamhammer/SPV (46:20)

Ob uns Tommy Victor mit diesem Album gesundheitlich zusetzen kann, wird sich im Dauertest noch zeigen müssen. Bei den ersten Durchläufen macht das Album bei voller Lautstärke auf dem Highway eine Menge Spaß. Die Platte klingt spontan, die schwungvolle Mischung aus Victors abgedämpften Stakkato-Riffs und den treibenden Beats belässt den Fuß konsequent auf dem Gaspedal. Stilistisch gibt´s Querverweise zu den besten PRONG-Alben bis hin zur NYC-Hardcore-Frühphase und sogar Slayer-artige Highspeed-Abrissbirnen (´The Barriers´, ´The Book Of Chance´). Der in Puerto Rico geborene Drummer Alexei Rodriguez macht jedenfalls keine Gefangenen. „Ruining Lives“ ist aggressiv und knüppelhart auf den Punkt, zeitweise etwas einfältig, vor allem, wenn man den kompletten PRONG-Katalog berücksichtigt. Eine Frage des Standpunkts, ob man PRONG für ihre Hits oder für ihren Stil liebt. Auf „Ruining Lives“ dominiert die Attitüde, mit ´Remove, Separate Self´ und ´Turnover´ sind aber ohne Zweifel sehr gute Songs vertreten. Ansonsten gibt´s wenig auszusetzen: Victor singt gut, die Arrangements sind knackig aufs Nötigste reduziert, der Gitarrensound ist der beste der Welt. Ein kurzweiliger Adrenalinstoß.

Autor:
Holger Stratmann

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