Review

Reviews 8.0

PRO-PAIN

(No) End In Sight

Ausgabe: RH 256

Nachdem die Hardcore-Urgesteine mit Metal-Kante aus New York City musikalisch seit gefühlten hundert Jahren auf zugegebenermaßen hohem Niveau stagnierten und sich mehr oder weniger selbst kopierten, überraschen Ex-Crumbsuckers-Boss Gary Meskil (v./b.) und seine Gang auf Longplayer elf mit einigen Neuerungen. So singt Gary deutlich melodischer als in der Vergangenheit, und auch die eingängigen Chöre in gewohnt groovigen Ohrwürmern wie ´Hour Of The Time´ (mit dem ehemaligen Onkelz-Boss und PRO-PAIN-Intimus Stephan Weidner als Gastsänger), ´To Never Return´, ´Where We Stand´ oder ´All Rise!´ sind nicht gerade typisch für das Kleeblatt. Ansonsten gibt´s auf dem vergleichsweise spartanisch produzierten und instrumentierten „(No) End In Sight" natürlich wieder ordentlich was auf die Ohren, und bei ´Phoenix Rising´ haut Cannibal-Corpse-Gitarrero Rob Barrett sogar noch ein Solo in die Runde.

Gut, aber anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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