Review

Reviews 8.0

PRO-PAIN

Fistful Of Hate

Ausgabe: RH 203

(43:55)

Überraschende stilistische Neuerungen sind in der Regel von PRO-PAIN

nicht zu erwarten. Und so verwundert es wenig, dass die Jungs aus Long

Island auch auf "Fistful Of Hate" das machen, was sie am besten können: die Abrissbirne auspacken und alles niederwalzen.

Und doch gibt es Gründe, warum "Fistful Of Hate" besser ist als seine

beiden Vorgänger. Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass PRO-PAIN diesmal

nicht einfach den Vorschuss der Plattenfirma aufs eigene Konto verbucht haben und mit den anfallenden Zinsen ein Album im günstigen

Nimm-auf-und-spar-Verfahren eingetrümmert haben. Nein, diesmal wurde

tatsächlich wieder etwas in die Produktion und/oder das Studio

investiert, was dem Sound deutlich zugute kommt.

Zudem ist die Trefferquote der Riffs diesmal wieder höher, ganz

besonders, wenn Gary Meskil und seine Jungs mit todesmetallischem

Riffing herumexperimentieren (´Left For Dead´, ´Lost Horizons´). Bei

Songs wie ´Godspeed´ oder ´American Dreams´ schleichen sich gar

ungewohnt melodische Untertöne ein. Der absolute Hammer ist aber ´The

Better Half Of Forever´: Ein lupenreines Heavy-Metal-Instrumental mit

akustischem Zwischenpart und Solo-Einlagen an Gitarre und Schlagzeug

hätte nun wirklich niemand von PRO-PAIN erwartet. Sehr cool - wie im

Übrigen die ganze Platte!

Autor:
Frank Albrecht
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