Review

Reviews 6.5

PRIMEVAL REALM

Primordial Light

Ausgabe: RH 324

Pure Steel/H´Art (39:59)

Im Beipackzettel als Doom-Metal-Act in der Tradition von Bands wie Candlemass oder Solitude Aeturnus gepriesen, wildern PRIMEVAL REALM allerdings auch ziemlich häufig in sludgy Southern-Metal-Gefilden der Marke Down, C.O.C. oder Burner. Stärkstes Pfund des Ami-Quartetts ist sicherlich Gitarrist Joe Potash mit seiner Riffgewalt und der Zakk-Wylde-mäßigen Filigrantechnik, dessen Vocals allerdings nicht mal im Ansatz mit seinen außerordentlichen Fähigkeiten auf der Klampfe mithalten können. Die Stimme zu farblos, Melodieführung und Phrasierung zu ideenlos, raubt Joe fast allen Songs von „Primordial Light“ ihr wirkliches Potenzial, was sich vor allen Dingen im mit Hammond-Sounds begleiteten Instrumental ´Galaxy Lifter´ manifestiert. Und auch dem abschließenden ´Primordial Light... Departure´, das mit Querflöten-Einlage überrascht und gefällt, tut es gut, dass Joes Singstimme außen vor bleibt und der Gitarrero sich stattdessen mit einer kurzen Spoken-Word-Einlage begnügt. Jungs, besorgt euch einen anständigen Sänger - und ab geht´s.

Autor:
Andreas Himmelstein
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