Review

Reviews 8.0

PRETTY MAIDS

Pandemonium

Ausgabe: RH 277

Frontiers/Soulfood (50:06)

Dank der Branchenkrise stehen mittlerweile auch Bands ohne Plattenvertrag da, die eine lange und qualitativ einwandfreie Karriere vorweisen können - wie es bei den Dänen PRETTY MAIDS der Fall ist. Wieder im Auffangbecken für melodische Bands namens Frontiers gelandet, haben die Bandköpfe Ronnie Atkins und Ken Hammer die letzten vier Jahre genutzt, um neue Ideen und ganz offensichtlich neue Kraft zu sammeln. Während das letzte Album „Welcome To The Real World“ etwas halbgar klang, ist den Dänen mit „Pandemonium“ ein würdiger „Planet Panic“-Nachfolger geglückt. Ähnlich packend wie das 2002er Werk kommt „Pandemonium“ mit dem schön poppigen ´Little Drops Of Heaven´, den Bombast-Krachern ´Pandemonium´ und ´Cielo Drive´, die einen Hauch der alten PRETTY MAIDS-Härte aus den Achtzigern verbreiten, und dem schmissigen ´Breathless´ daher und zeigt, dass PRETTY MAIDS immer noch zur Melodic-Spitze gehören.

Autor:
Jenny Rönnebeck
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