Review

Reviews 7.0

PREDATORY VIOLENCE

Marked For Death

Ausgabe: RH 303

Killer Metal/H´Art (48:31)

Wer auf der Suche nach technischen Thrash-Delikatessen ist, macht besser einen großen Bogen um PREDATORY VIOLENCE. Diese Jungs rumpeln gewaltig, legen keinen Wert auf Hochglanz-Sound und sind sowieso nur hier, um ein bisschen Hass abzuladen. Wer die Schnauze voll von Weichspüler-Thrash hat, sondern es dreckig, voller Groove und angepisst mag, kriegt mit „Marked For Death" ein charmantes, wenn auch manchmal etwas einfältig wirkendes Brett vor den Kopf geprügelt. Entfernt erinnern die Jungs an Exodus zu Steve-Souza-Zeiten - nur eben viel simpler. Natürlich ist der Drumsound arg schrottig, klar fehlt es dem Songwriting immer mal an Persönlichkeit, aber ich habe mir die Platte mehrfach angehört und immer noch Spaß an diesem Thrash-Groove und der zur Schau gestellten Fuck-off-Attitüde.

Autor:
Dorian Gorr
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