Review

Reviews 7.0

POWER TRIP

Manifest Decimation

Ausgabe: RH 315

Southern Lord/Soulfood (34:44)

Die texanischen Newcomer transportieren den ursprünglichen Crossover-Gedanken ins Hier und Jetzt: Einerseits knallt uns die Truppe US-Thrash der Achtziger (Exodus, Nuclear Assault) um die Ohren, andererseits greift man Elemente der Frühausläufer des Hardcore und des US-Punk auf, vor allem von frühen D.R.I. sowie Cro-Mags. „Manifest Decimation" ist ein gemeingefährlicher Straßenschläger, der auf Körpertreffer gar nicht erst Wert legt, sondern den Knock-out auf direktem Wege sucht. Energie pur! Dooferweise hinterlässt Frontmann Riley Gale nicht allzu tiefe Spuren, denn sein Bellgesang klingt letztlich zu eintönig und austauschbar. Musikalisch jedoch agieren POWER TRIP klar über dem Durchschnitt.

Autor:
Wolf-Rüdiger Mühlmann
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