Review

Reviews 8.5

POWER OF EXPRESSION

X-Territorial

Ausgabe: RH 104

Zu den besten Alben '94 gehört die Coverplatte POWER OF EXPRESSIONs. Wie sie B'last interpretierten, war eine wahre Wonne für meine Ohren. Schon wehmütig und einsam im Plattenregal vor sich hin darbend, darf sich das P.O.E.-Debüt jetzt über einen Nachfolger freuen. Die Ex-Urge-Mitglieder, verstärkt durch Morgoths Marc Grewe und einen neuen Bassisten, powern auf 'X-Territorial' in bester metallischer Manier. Jenseits der HC-Klons, die New York nur aus dem Fernsehen kennen, bleiben sie bei ihren Leisten und bieten unprätentiöse Songs, die von ihren Sorgen und Nöten erzählen. Mark hat die Grunz-Maske zu den Akten gelegt, zumindest so lange, bis Morgoth mal aus dem Knick kommen, und brüllt sich die Seele aus dem Leib, nicht ohne noch ein paar Melodien einzustreuen. Die Gitarren setzen interessante Akzente, und von hinten treten die anderen dem Gesamtsound gewaltig in den Hintern. Vielleicht die Hoffnung des heranbrechenden Jahres. Auch unbedingt live anchecken!

Autor:
Hanno Kress

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