Review

Reviews 7.0

PERIPHERY

Periphery

Ausgabe: RH 277

Roadrunner/Warner (62:33)

PERIPHERY wissen nicht so recht, wo sie eigentlich hin wollen. Einerseits zocken die Maryland-Boys auf ihrem Debütalbum technisch extrem hochwertigen, von grandiosen siebensaitigen Gitarrenwirbelstürmen nach vorne gepeitschten Mathcore mit Prog-Metal-Schlagseite und rabiatem Schreigesang, der durchaus in Meshuggah-Regionen vorstoßen kann, andererseits versuchen sie sich auch immer wieder an betont modernem Electro-Ambient-Metal der Linkin-Park-Schule mit cleanen Vocals. Letzterer fällt qualitativ deutlich ab, da die ganz großen Refrains fehlen, Ersterer kommt nicht in ganzer Pracht zur Geltung, weil man als Hörer nie die Chance hat, über längere Strecken in die faszinierenden instrumentalen Vieldimensionalitäten einzutauchen. Diese hektische Zerfahrenheit macht „Periphery“ zu einem zwiespältigen Klangabenteuer, Potenzial hat die Band aber auf jeden Fall.

Autor:
Michael Rensen
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