Review

Reviews 8.5
Progressive

PERIPHERY

Periphery IV: Hail Stan

Label: Century Media/Sony
Dauer: 63:55
Ausgabe: RH 383

Obwohl sich PERIPHERY zum ersten Mal in ihrer Karriere ein ganzes Jahr Zeit zum Komponieren genommen haben, gleicht ihr viertes Album einem Patchwork aus Eindrücken, von denen man monatelang zehren dürfte, bis sie ein schlüssiges Gesamtbild ergeben - falls überhaupt jemals. Die Prog-Erneuerer jonglieren so zwanglos wie nie mit rhythmisch verqueren Riff-Brocken, Pop-Hooks und knallharten Electro-Sounds, dass einem schwindlig wird, wobei die Stimme von Spencer Sotelo, der wie gewohnt um sein Leben singt und brüllt, das Ganze irgendwie zusammenhält; dank ihr kommt die Band sowohl mit unverblümtem Orchester-Kitsch aus der Retorte als auch abgegriffenen Deathcore-Breakdowns davon. „IV“ ist somit das zweite Album dieser Tage neben Devin Townsends „Empath“, das in seiner respektlosen, aber hingebungsvoll ernstgemeinten Art langfristig Musikgeschichte (um-)schreiben wird.

Autor:
Andreas Schiffmann
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