Review

Reviews 8.0

PERIPHERY

Periphery II: This Time It´s Personal

Ausgabe: RH 303

Century Media/EMI (69:00)

Ob man den PERIPHERY-Sound hübsch trendy Djent nennt oder - inhaltlich sicherlich aussagekräftiger - als Math Metal mit Metalcore-Einschlag und teils cleanen Vocals umschreibt, bleibt letztlich pupsegal. Viel wichtiger ist, dass der Maryland-Haufen sich seit seinem etwas zerfahrenen Debütalbum hörbar weiterentwickelt hat und es mittlerweile schafft, brachiale Meshuggah-Wirbelstürme, monumentalen Prog-Pomp, brutale Shouts und Ohrenschmeichler-Gesänge sinnvoll miteinander zu verzahnen. Die sechs-, sieben- und achtsaitigen Gitarrenorkane sind nicht mehr Selbstzweck, die Muskelzerrungs-Breaks kein Ausdruck überschwappenden Gehirnwassers. An die kompositorische Genialität der ansatzweise vergleichbaren Protest The Hero kommen Misha Mansoor und sein hyperaktives Zappelkabinett zwar noch nicht heran, sämtliche Konkurrenten aus der Djent-Szene hat man mittlerweile aber locker im Sack.

Anspieltipp für Neueinsteiger: das relativ eingängige ´Erised´ mit einem schönen Gitarrensolo von Dream Theaters John Petrucci.

Autor:
Michael Rensen
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