Review

Reviews 7.0
Hardcore Progressive

NI

Pantophobie

Label: Dur Et Doux/Inouie
Dauer: 45:25
Ausgabe: RH 384

NIs viertes Album dreht sich konzeptionell seinem Titel und den Songnamen entsprechend um Ängste, was die Franzosen in Form von fast rein instrumentalem und entsprechend düsterem Metal umgesetzt haben. Produzent Herve Faivre fing im Studio Live-Energie ein, aus der die Gruppe nun Kapital schlägt, wo die Musik anderer ohne Sänger oft arg konstruiert und blutarm klingt. So vertrackt die Kompositionen auch sein mögen, folgt das Quintett einer klaren Linie und versöhnt das Chaos von The Dillinger Escape Plan oder Converge (höre das sporadische Geschrei) mit alten Artrock-Tugenden. In puncto Heaviness drängen sich die frühen King Crimson als Vergleichspunkt auf, bloß dass jazzige Improvisationen auf „Pantophobie“ eine höchstens marginale Rolle einnehmen. Wer sich zwischen Prog und Core heimisch fühlt, entdeckt hiermit vielleicht eine neue Lieblingsband.

Autor:
Andreas Schiffmann
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