Review

Reviews 7.5

PAIN OF SALVATION

Scarsick

Ausgabe: RH 237

(67:54)

Zunächst: „Scarsick“ ist keine Fortsetzung des dezent überladenen „Be“ geworden, ganz im Gegenteil. Und trotzdem gehört es zu den schwächsten Alben der PAIN OF SALVATION-Diskographie. Was fehlt, sind die magischen Momente, die berauschenden Melodien, die es auf Göttergaben wie „Remedy Lane“ und „The Perfect Element“ zuhauf zu entdecken gab. Hat vor allem die erste Hälfte mit dem extrem eingängigen ´Spitfall´, dem wunderhübschen ´Cribcaged´ und den schrägen ´America´ und ´Disco Queen´ (Prog Metal meets „Saturday Night Fever“!) noch eine Menge zu bieten, wartet „Seite B“ dagegen nicht nur mit entschieden weniger zwingendem Songwriting auf, sondern bringt mit dem nervig monotonen ´Mrs Modern Mother Mary´ und dem ewig nicht auf den Punkt kommenden ´Idiocracy´ zwei der ganz wenigen echten Ausfälle dieser Band an den Start.

Nicht schlecht im eigentlichen Sinne, dennoch enttäuschend.

Autor:
Tobias Blum
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