Review

Reviews 7.5

PAIN OF SALVATION

In The Passing Light Of Day

Ausgabe: RH 357

InsideOut/Sony (71:51)
Auf ihrem ersten regulären Studioalbum seit 2011 kehren PAIN OF SALVATION ein wenig zurück zu ihren härteren Scheiben, bleiben sich aber insofern treu, dass sie grundsätzlich eher nach vorne als zurück schauen und sich zu keinem Zeitpunkt selbst kopieren. Zum teils heftigen Riffing gesellen sich bedrohliche, beklemmende Finstervibes, die fast schon was von den Deftones haben (´On A Tuesday´), aber auch hauchzarte Zerbrechlichkeiten (´Silent Gold´) sowie freie Songstrukturen, die den Hörer nicht unerheblich fordern. Kompositorisch wirkt die Scheibe, auf der Mastermind Daniel Gildenlöw seine mittlerweile überwundene lebensbedrohliche Infektionskrankheit verarbeitet, allerdings wie so oft bei POS an manchen Stellen etwas überambitioniert. Wo Melodien oder Arrangements ein wenig hätten gestrafft werden müssen, um ihre volle Wirkung zu erzielen, werden stattdessen mal wieder übermäßig viele vertrackte Rhythmen ausgepackt, die den meisten Stücken eher schaden als nützen. Aber es soll ja Leute geben, die genau diese Elemente an den Schweden schätzen.

Autor:
Michael Rensen

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