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PAIN OF SALVATION

12:5

Ausgabe: RH 202

(60:47)

Mit einem halben Jahr Verspätung veröffentlicht eine der wohl letzten wirklich progressiven Metalbands unserer Zeit ihr lange versprochenes Akustik-Album. „12:5“ wurde während eines Radiokonzerts im schwedischen Eskilstuna mitgeschnitten und beinhaltet ausschließlich Songs, die exklusiv für dieses Ereignis umarrangiert wurden. Die hoch intensiven Monumentalwerke von PAIN OF SALVATION fordern in dem hier präsentierten Akustikgewand noch mehr Aufmerksamkeit als auf Tonkonserve - und das liegt schwerpunktmäßig daran, dass Querdenker Daniel Gildenlöw konsequent auf stumpfe Lagerfeuerromantik verzichtet und geschätzte Originale für die Besetzung Gitarre, Bass und Klavier komplett neu interpretiert. Es dauert seine Zeit, bis man in den beiden „Brickwork“-Parts seine Lieblingssongs eindeutig identifiziert hat, und das macht „12:5“ zu einem ungewöhnlich lebendigen Konzertmitschnitt. Dieser ist zwar nicht immer leicht verdaulich, dafür aber rundum intensiv, herausfordernd und spannend!

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