Review

Reviews 8.0

PAIN

Cynic Paradise

Ausgabe: RH 258

Nuclear Blast/Warner (42:25)

»Bei der letzten Platte habe ich mich zu sehr darauf konzentriert, die originellsten und abgefahrensten Sounds zu kreieren. Diesmal habe ich mich primär um die Songs gekümmert«, sagt PAIN-Mastermind Peter Tägtgren. Und das hört man der Scheibe deutlich an. Die Anzahl an potenziellen Hits ist jedenfalls hoch wie selten: ´Follow Me´ (mit Nightwish-Anette als Gastsängerin) ist ein Ohrwurm par excellence, auch ´Generation X´ und ´Feed Us´ werden problemlos jede Tanzfläche füllen. Und dann gibt es mit ´Have A Drink On Me´ einen Song, der mit seinem rock´n´rolligen Slideguitar-Feeling aus dem Rahmen fällt, aber dabei so dermaßen viel Freude bereitet, dass er bald zum Standard-Repertoire eines jeden PAIN-Konzerts gehören sollte. Auffällig ist ebenfalls, dass PAIN wieder reichlich an Härte zugelegt haben. Räudige Industrial-Brecher wie ´I´m Going In´ oder ´Don´t Care´ seien hierfür als Beispiele genannt. Und ´Monkey Business´ würde - etwas anders arrangiert - auch dufte auf eine Hypocrisy-Platte passen.

Bleibt zu hoffen, dass diesmal auch außerhalb von Schweden eine größere Anzahl von Musikliebhabern auf dieses Filetstück aufmerksam wird.

Autor:
Frank Albrecht
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos