Review

Reviews 8.0

PAGAN´S MIND

Heavenly Ecstasy

Ausgabe: RH 289

Steamhammer/SPV (56:04)

Mit jedem Album liefern die norwegischen Prog-Melodic-Metaller noch vielschichtigere und ausgefeiltere Melodien ab, wie auch der Nachfolger des starken „God´s Equation“ beweist. Entsprechend viel Zeit hat man sich für „Heavenly Ecstasy“ gelassen, die, wie man PAGAN´S MIND kennt, dazu genutzt wurde, den eigenen Perfektionismus zu befriedigen und eine Symbiose aus Brachialität (´Into The Aftermath´, ´Follow Your Way´) und Filigranem (das Queensryche-Stück ´Walk Away In Silence´) zu kreieren, die zudem erneut großartig und modern produziert, optisch ansprechend gestaltet und mit Extras aufgemotzt wurde (Limited Edition und orangefarbenes Doppel-Vinyl erscheinen mit zwei Bonustracks und Poster). Die Handschrift des exzellenten Ex-Jorn-Gitarristen Jorn Viggo Lofstad ist unüberhörbar (Riffs auf ´Intermission´, Soli auf ´Never Walk Alone´), und Nils K. Rue singt wieder extrem variabel und zeigt gerade auf den beiden Album-Highlights, dem eingängigen ´Eyes Of Fire´ und dem poppigen Achtziger-Track ´Live Your Life Like A Dream´, alle seine Stärken. Die Annihilator-Schiene (´The Master´s Voice´) trifft dagegen nicht ganz so das, was man bei PAGAN´S MIND bevorzugt, gerät aber dank des proggigen Rausschmeißers ´Never Walk Alone´ schnell wieder in Vergessenheit. PAGAN´S MIND sollte man sich dagegen endlich merken!

Autor:
Jenny Rönnebeck

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