Review

Reviews 4.0

OVERMARS

Affliction, Endocrine.Vertigo

Ausgabe: RH 218

(69:47)

Nach zwei Split-Alben bringen OVERMARS mit „Affliction, Endocrine.Vertigo“ ein psychotisches Doom-Noise-Gebräu auf den Markt, das Neurosis und Crowbar wie lebenslustige Fun-Combos erscheinen lässt. 70 Minuten lang wabert der Sound der Franzosen apathisch und düster aus den Boxen. Die Gitarren sind tiefer gestimmt, die minutenlangen Klangcollagen verbreiten eine beklemmende Stimmung, und der ultratiefe Gesang gurgelt ohne musikalische Akzente zu setzen vor sich hin. Die Versuche, das zähe Debüt mit einer dünnen Frauenstimme, die viel zu oft schief und kraftlos klingt, und den melodiösen, ruhigen Einschüben ´Destroy All Dreamers Part I-V´ aufzulockern, kann man getrost als misslungen bezeichnen.

Fans von apokalyptisch-entrückten Soundlandschaften sollten sich lieber Cult Of Luna, Isis oder die genannten Bands reinziehen.

Autor:
Conny Schiffbauer

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.