Review

Reviews 7.5

OVERKILL

I Hear Black

Ausgabe: RH 71

Wie gerne hätte ich das Gegenteil geschrieben, aber es ist leider nicht zu leugnen: "I Hear Black" ist das bislang schwächste OVERKILL-Album. Dabei geht's zunächst recht vielversprechend los. Der Opener 'Dreaming In Columbian' kann zwar nicht mit alten Hymnen vom Schlage 'Rotten To The Core', 'Hello From The Gutter' oder 'Deny The Cross' mithalten, bietet aber zumindest überdurchschnittlich guten Thrash, den man heutzutage trotz Pantera und Co. viel zu selten hört. Das folgende 'I Hear Black', das mit einem Black Sabbath/"Born Again"-Intro beginnt, legt sogar noch einen drauf und erinnert fast schon an die Klasse alter Tage, aber dann kommt leider nicht mehr viel. Ein paar nette Riffs, Blitz' gewohnt charakteristischer Gesang (obwohl auch hier etwas die Luft raus ist), druckvolle Drums und klar strukturierte Songs - alles gut gemacht, kompetent gespielt und sauber produziert. Trotzdem: irgendwas fehlt. Das unverkennbare OVERKILL-Feeling, das die ersten vier Alben der New Yorker zu Klassikern machte, schimmert nur noch anscitzweise durch. Hätten wir es hier mit irgendeiner x-beliebigen Combo zu tun, wäre "I Hear Black" sicher alles andere als eine Enttäuschung - aber eine Band wie OVERKILL ist zu viel mehr in der Lage.

Autor:
Götz Kühnemund

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