Review

Reviews 6.0
Doom Metal

ORSO

Paninoteca

Label: Czar Of Crickets/Soulfood
Dauer: 72:12
Erscheinungsdatum: 05.04.2019
Ausgabe: RH 385

Manche instrumentalen Bands bleiben mathematisch abstrakt in ihren Artworks und Songtiteln, andere eher düster, wieder andere malen im Sinne klassischer Programmmusik epische Klanggemälde. ORSO hingegen behandeln auf „Paninoteca“ Sandwiches. Tatsächlich hat der spröde Post Metal was vom ziemlich trocken aussehenden Graubrot auf dem Cover. Nachdem die zunächst durchaus interessante, staubig dunkle Atmosphäre zu beliebiger Monotonie geronnen ist, verlaufen die 73 Minuten von „Paninoteca“ kompositorisch wie technisch arm an Höhepunkten und so ganz ohne den Witz, den das fast Zappa´eske Konzept möglicherweise verspricht. Im Gegenteil, die Beharrlichkeit, mit der ORSO ihre Riffs und flächigen Gitarren-Soundscapes wiederholen, raubt einem nicht nur Humor, sondern auch Nerven, was zugegebenermaßen zumindest ein Teil der Intention gewesen sein mag.

Autor:
Tobias Blum
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.