Review

Reviews 9.0

OOMPH!

Glaube Liebe Tod

Ausgabe: RH 227

(52:10)

Der Erfolg von „Wahrheit oder Pflicht“ scheint eine befreiende Wirkung auf OOMPH! gehabt zu haben, denn die Band wagt mit „Glaube Liebe Tod“ mehr Experimente als je zuvor. So überraschen Dero, Crap und Flux mit der morbiden Piano-Bombast-Ballade ´Eine Frau spricht im Schlaf´ und dem dramatischen Stampfer ´Spiel mir das Lied vom Tod´, der auf Ennio Morricones legendärem Mundharmonika-Thema des gleichnamigen Westerns basiert. Die unverzerrten, sehnsüchtigen Gitarren in ´Das letzte Streichholz´ sowie die düsteren Doom-Riffs in ´Land in Sicht´ hat man in dieser Form ebenfalls noch nicht gehört. Getreu dem Motto „Zurück in die Zukunft“ erinnern die erste Single ´Gott ist ein Popstar´ und ´Zuviel Liebe kann dich töten´ mit Four-on-the-floor-Beat bzw. Old-School-Synthies an die EBM-Anfänge der Band in den frühen Neunzigern. Der wunderschöne Ohrwurm ´Träumst du´ und der mächtige Metaller ´Mein Schatz´ kultivieren dagegen mit hymnischen Hooklines, packenden Riff-Attacken, treibenden Beats und fantasievollen Sounds die bekannten Trademarks des Trios.

Die parallel erscheinende Limited Edition enthält übrigens die beiden starken Bonustracks ´Wenn Du mich lässt´ und ´Menschsein´.

Autor:
Marcus Schleutermann
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