Review

Reviews 8.5

ONSLAUGHT

In Search Of Sanity

Ausgabe: RH 32

Aus dem in Heft 24 angekündigten Doppelalbum ist nun doch nichts geworden, dennoch hat sich die lange Wartezeit ausgezahlt. Zum einen konnten die Jungs mit Steve Grimmett (ex-Grim Reaper) einen Vocalisten der Extraklasse verpflichten, zum anderen hat sich ein spürbarer Wechsel im Musikstil bemerkbar gemacht: Man ist weg vom Image einer bloßen Slayer-Kopie, wie noch zu "The Force"-Zeiten. Dafür wandelt man jetzt auf Metallica-Pfaden, sowohl songtechnisch als auch vom Songwriting her drängen sich die Vergleiche zu Metallica geradezu auf. Bestes Beispiel hierfür ist der Track 'Lightning War', den man fast schon als Kopie von 'Battery' bezeichnen muß. Diese Ähnlichkeiten ziehen sich wie ein roter Faden durch das vorliegende Album, lediglich das etwas überlange Intro 'The Asylum' (5 Minuten!!!) sowie die beiden Coversongs 'Let There Be Rock' (AC/DC) und 'Confused' (Angel Witch) fallen hier etwas aus dem Rahmen. Auch sonst hegt man die gleichen (Un)Tugenden, was z.B. die Spieldauer der einzelnen Songs angeht. Das Spektrum reicht hier von zwei bis zwölf Minuten. Trotz all dieser Parallelen muß man zugeben, daß "In Search Of Sanity" ein solides, sauber produziertes Album geworden ist, welches zumindest für mich den bisherigen Höhepunkt in der ONSLAUGHT-History darstellt. 8,5 Punkte für Britanniens nach wie vor besten Act in Sachen Speed mit Niveau.

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