Review

Reviews 3.0

ONKEL TOM

Ein Strauß bunter Melodien

Ausgabe: RH 142

Gähn! Karneval, Fasnet oder Fasching steht vor der Tür, und Tom Angelripper bringt mal wieder eine deftige Stimmungsplatte heraus, auf der nur Songs stehen, die das Schlimmste sind, was deutsche Bierkesselträger während ihrer Saufgelage intonieren. Klar, in der richtigen Runde, nach zehn Kannen Altbier, zünden Gassenhauer wie 'Blau blüht der Enzian', 'In Gesellschaft' oder 'An der Nordseeküste' schon, doch im Zustand der Trunkenheit ist es scheißegal, ob man sich die "Originale" von sogenannten Stimmungskanonen wie Heino, Karl Dall, Klaus und Klaus, Fips Asmussen und Mike Krüger anhört oder die aufgepeppten Metal-Versionen des Sodom-Barden. Außerdem sollte M.M. Westernhagen den Pöttler für die grauenvolle Neuinterpretation von 'Johnny W.' verklagen, da Onkel Tom mit seiner Version eine absolute Nullnummer abgeliefert hat. Pfui Deibel! Nach zwei Alben hat die ganze Cover-Chose endgültig ihren Reiz verloren. Das neue braucht wirklich kein Mensch mehr. Die Regale sind voll mit Party- und Schunkel-CDs. Mr. Engelrippchen sollte lieber mal wieder ein Langeisen schmieden und auf den Markt werfen, das wirklich was mit Metal zu tun hat und nicht belangloser, kleinkarierter und anspruchsloser Müll ist.

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