Review

Reviews 7.0

OMEN

Hammer Damage

Ausgabe: RH 350

Pure Steel/Soulfood (43:34)
Also, es ist ja schon ein wenig seltsam, dass das neben Gitarrist Kenny Powell einzige verbliebene Gründungsmitglied der Power-Metal-Legende OMEN, nämlich Drummer Steve Wittig, auf der ersten Platte seit dem im Gegensatz zum 1997er Comeback „Reopening The Gates“ durchaus gelungenen „Eternal Black Dawn“ von 2003 durch Angelo Sasso ersetzt wurde (der ist Gerüchten zufolge übrigens - kein Scherz! - bei Running Wild ausgestiegen), aber das macht bei dem schier grottigen Gesamtsound des siebten Full-length-Drehers auch nichts mehr: „Hammer Damage“ klingt schlicht und einfach wie die Pre-Production einer Pre-Production und kann alleine schon deshalb zu keiner Sekunde in einer Liga mit den aktuellen Alben von Riot V, Armored Saint oder Metal Church spielen. Das ist umso trauriger, weil Kevin Goocher als J.D.-Kimball-Nachfolger einmal mehr eine gute Figur abgibt und auch die durch die Bank zumindest immer halbwegs typischen Songs mit gekonnten Riffs und funktionierenden Hooklines zu gefallen wissen. ´Chaco Canyon (Sun Dagger)´, ´Cry Havoc´, ´Knights´ oder ´Hellas´ rechtfertigen in der Endabrechnung somit zumindest für Fans der Kalifornier ´ne kleine Sieben, befriedigt wird hier aber niemand den Player ausschalten. Manchmal macht man sich die Dinge eben selbst kaputt...

Autor:
Boris Kaiser
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