Review

Reviews 9.0

OBSCURA

Diluvium

Ausgabe: RH 375

Relapse/Edel (54:09)
Für den Abschluss ihres vierteiligen Themenkonzepts haben OBSCURA kompaktere Songs geschrieben, was wohlgemerkt in Relation zu der Ideenfülle und dem Spieltempo zu sehen ist, die Deutschlands Vorzeigetechniker von jeher auszeichnen. „Diluvium“ ist aufgrund des verstärkten Einsatzes von melodischem Vokoder-Gesang besonders eingängig und wirkt trotz wiederum perfektionistischer Umsetzung nicht selbstverliebt, sondern im Gegenteil bissiger als sein Vorgänger. Andererseits gestaltet sich die Stimmung zwischen dem fast melancholischen ´Convergence´ und dem richtig fiesen Titelstück variabler, was der Dramatik zugutekommt. Als müsse man nicht ohnehin höher punkten, weil das handwerkliche Niveau astronomisch hoch ist, darf man es auch aufgrund der überragenden Songs guten Gewissens tun. Die Scheibe markiert den vorläufigen Zenit der Band und transzendiert das Genre Progressive Death Metal.


DISKOGRAFIE


Retribution (2006)
Cosmogenesis (2009)
Omnivium (2011)
Illegimitation (Compilation, 2012)
Akróasis (2016)
Diluvium (2018)

LINE-UP

Steffen Kummerer (v./g.)
Rafael Trujillo (g.)
Linus Klausenitzer (b.)
Sebastian Lanser (dr.)

Autor:
Andreas Schiffmann

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