Review

Reviews 6.5
Hard Rock Progressive

NOVENA

Eleventh Hour

Label: Frontiers/Soulfood
Dauer: 73:04
Erscheinungsdatum: 06.03.2020
Ausgabe: RH 395

Inmitten all der uninspiriert zusammengestellten Frontiers-Projekte wirken NOVENA wie ein echter Silberstreif. Und daran hat vor allem Ross Jennings entscheidenden Anteil, denn der Haken-Sänger bietet auch in diesem Umfeld eine gigantische Leistung. Nach der bereits 2015 erschienenen EP „Secondary Genesis“ ist „Eleventh Hour“ nun der erste Longplayer der englischen Prog-Metal-Formation, die phasenweise durchaus auch an den symphonischen Prog Metal der (frühen) Haken erinnert. Hinzu kommen Djent-Elemente und auch ein Hauch Melodic Rock. ´Corazón´ versprüht südamerikanisches Flair, und auch die jazzig angehauchte Ballade ´Sail Away´ gefällt. Komplett deplatziert und überflüssig dagegen wirkt erneut der Growl-Gesang, wenngleich der Anteil im Vergleich zur EP bereits zurückgefahren wurde. „Eleventh Hour“ hört man das Bemühen nach Eigenständigkeit an, doch nicht immer mündet dieses Streben in komplett überzeugende Songstrukturen.

Autor:
Mike Borrink
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