Review

Reviews 7.0
Death Metal Doom Metal

NIXA

Opus Tierra

Label: War Anthem/Soulfood
Dauer: 39:19
Ausgabe: RH 383

Beim Hören von „Opus Tierra“ gelangt man rasch zu der Erkenntnis, dass Pallbearer seit einigen Jahren die stilprägende Doom-Band schlechthin sind, vor allem in ihrer Heimat und im Fall von NIXA konkret Florida. Das Projekt von Sänger und Komponist Valentin Mellstrom bedient sich der Stilmittel seiner Vorbilder, ohne wie diese wesentliche Schritte gen Prog oder Psychedelic Rock zu machen. Dies und der Umstand, dass die Songs von persönlichen Verlusten sowie der schöpferischen Kraft des Zerstörens handeln, macht die Scheibe zu einem gefälligen, wenn auch verspäteten Nachsatz auf „Foundations Of Burden“, den 2014er Durchbruch der Landsleute. Dass sowohl die Originale als auch ihre Verwandten Spirit Adrift und Khemmis prägnantere Stücke schreiben, ist ein fast schon zwangsläufiger Schönheitsfehler bei Nachahmern, selbst wenn man ihnen nichts Böses unterstellt.

Autor:
Andreas Schiffmann
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