Review

Reviews 7.0

NITROGODS

Rats & Rumours

Ausgabe: RH 330

Steamhammer/SPV (43:23)
Bei Thunderhead packte Henny Wolter in der Zugabe gern ein paar Motörhead-Cover aus. Mit Wolter´s Bomber konzentrierte er sich dann auf seine Hausgötter. NITROGODS waren die logische Folge, eine Coverband mit eigenen Songs. Auch das zweite Album spart nicht mit Plagiaten (´Got Pride´, ´Rats & Rumours´ etc.), aber man hat sein Jagdebiet noch mal erweitert. ´Irish Honey´ etwa wanzt sich an Clashs ´London Calling´ heran und macht sich später auch noch einen Witz mit Iggys ´Passenger´, ´Nothing But Trouble´ lebt von seinen Rose-Tattoo-Reminiszenzen, und bei ´Back Home´ gibt´s sogar Lizzy-mäßige Folk-Melodien, allerdings von Oimels Untotenorgan grandios verunstaltet. Wer Originalität will, soll sich gehackt legen. Die Band knallt, macht sich richtig nass, und ohnehin ist das Album nur ein Alibi, um live die Republik zu planieren.

Autor:
Frank Schäfer
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